Biografie
Dario Aguirre, geboren 1979 in Guayaquil, Ecuador. Entwickelte vom 1996 bis 1999 als Maler und Musiker in Zusammenarbeit mit anderen Künstlergruppen zahlreiche künstlerische Projekte in Ecuador.

1999 zog es ihn nach Deutschland, wo er im Winter 2001 sein Filmstudium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HfbK) begann. 2004 Mitgründer von “ambulart”, Festival der visuellen Kunst in Ecuador, Mexiko und Deutschland. Durchführung von Kurzfilm-Workshops in Quito und Guayaquil (Ecuador) und Hamburg.

Von 2004 an bis zu seinem Abschlussexamen war Dario Aguirre Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2006 erhielt er für seine beiden Abschlussfilme den DAAD-Preis, welcher jährlich an Studenten der HfbK verliehen wird und neben der künstlerischen Leistung auch ein besonderes soziales Engagement auszeichnet. 2006 wurde sein Film "Mein Letzter Tag als fiktiver Mensch" auf dem Festival der Nationen in Österreich mit der Medaille der UNICA als Film mit "Völkerverbindendem Inhalt“ ausgezeichnet.

Im Juni 2006 schloss er mit den Filmen "Lorenz" (Kurzspielfilm) und "Mein letzter Tag als fiktiver Mensch" (Kurzdokumentarfilm) die fünfjährige Hochschulausbildung ab. Seine Diplomprüfung absolvierte er bei den Professoren Gerd Roscher, Ute Jansen und Wim Wenders. 2007/08 absolvierte er ein Aufbaustudium an der selbigen Hochschule. Seine Spiel- und Dokumentarfilme weisen stets autobiografische Bezüge auf und thematisieren stets das Gefühl des Fremdseins oder Fremdwerdens, verbunden mit dem Durchleben von Trennungsprozessen.

Sein Debütfilm "Five Ways to Dario" wurde von der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein und dem Kuratorium junger deutscher Film gefördert. Der Film erhielt das Prädikat "wertvoll" von der Filmbewertungsstelle in Wiesbaden und wurde auf mehr als 20 Festivals auf der Welt gezeigt.

Er arbeitet als freier Autor, Regisseur und Kameramann in Hamburg.